Kortikosteroide
Kortikosteroide (CS) gelten bei Sarkoidose meist als Behandlung der ersten Wahl, weil sie stark und schnell entzündungshemmend wirken. Sie beeinflussen unter anderem TNF-α, IFN-γ und verwandte NF-κB-Signalwege.
Welche Behandlung geeignet ist, hängt von den betroffenen Organen, den Beschwerden und dem Risiko bleibender Schäden ab. Die Fachärztin oder der Facharzt legt Dosis und Dauer individuell fest.
Nutzen und Risiken einer langfristigen Therapie müssen regelmäßig überprüft werden. Kortikosteroide können Beschwerden und Lungenfunktion verbessern, bei längerer Anwendung aber erhebliche Nebenwirkungen verursachen. Bei anhaltender Aktivität oder wenn Kortison eingespart werden soll, kommen je nach Situation Medikamente wie Methotrexat oder eine biologische Therapie infrage.
Ändern oder beenden Sie eine Behandlung niemals ohne ärztliche Rücksprache.
Weitere Informationen: https://www.sarkoidoza.eu/lijecenje/kortikosteroidi-i-sarkoidoza/nadbubrezna-zlijezda-sarkoidoza